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Im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms werden die sozialen, kulturellen, medien-analytischen und bildungstheoretischen Dimensionen von Praktiken im Zusammenhang mit digitalen Medien fokussiert. Eine besondere Rolle wird dabei Artefakten zur Aufnahme, Bearbeitung und Zirkulation von Videodaten beigemessen.

DIGIT-M-ED zielt auf eine innovative Methodologie interdisziplinären und komparativen/ kulturübergreifenden Forschens über die sich im Entstehen befindlichen digitalen Medien, technischen Praktiken und deren Beziehungen zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, weshalb deren Ausdrucksweisen und Perspektiven im Forschungsprozess besonders berücksichtig werden. Dabei werden Synergieeffekte aus bestehenden deutschen und indischen Traditionen anthropologischer und soziologischer Jugendforschung, britische Ansätze der Medienanalyse, Konzepte griechischer und brasilianischer Erziehungs- und Jugendforschung sowie russische Lerntheorien genutzt, um eine Erweiterung und Neuausrichtung der Forschungsmethodologie vorzunehmen. Insbesondere können die Psychologie und Lerntheorie im Anschluss an Wygotski (1), die Multimodality Analysis (2) und die kulturanthropologischen Forschung (3) theoretisch und methodisch einen Beitrag leisten.

Geplant ist eine ethnographische Fallstudie mit Jugendlichen und Adoleszenten im Alter von 16 bis 21 Jahren, die einem marginalisierten urbanen Milieu in Athen, New Delhi und Sao Paulo zugeordnet werden können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in der nahen Zukunft für eine groß angelegte Fallstudie mit umfassendem Forschungsdesign ausgebaut.

Weiterführende Aktivitäten wie Workshops, kollaborative Lehre und gemeinsame Publikationen und Präsentationen sind geplant, um bestehende Forschungskooperationen zu erweitern.

DIGIT-M-ED ist ein produktives und nachhaltiges, internationales Forschungsnetzwerk, das untersucht, wie digitale Medien und technologische Veränderungen im alltäglichen Leben die Entwicklung von Jugendlichen und Adoleszenten in Nord- und Südeuropa, Brasilien, Russland und Indien in den kommenden Jahren mitbestimmt.